Gesundes Unternehmen

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Für jedes Unternehmen – ob mittelständisch oder Konzern – sind gesunde und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das wichtigste Kapital. Denn ein Unternehmen ist nur so gut wie die Menschen, die sich tagtäglich für die Umsetzung seiner Ziele engagieren. Motivation, Zufriedenheit und Leistungsbereitschaft sind wesentliche Faktoren für Erfolg und Wachstum.

Fragt man einen Arbeitnehmer nach seiner Motivation – und abhängig davon nach seinem Engagement – so steht und fällt diese mit seiner emotionalen Bindung an seinen Arbeitsplatz. Studien besagen, dass lediglich 13% aller Mitarbeiter eine hohe Bindung an ihr Unternehmen haben und sich entsprechend einsetzen. Interessant ist, dass Mitarbeiter ohne oder mit geringer emotionaler Bindung häufiger krank sind und doppelt so hohe Fehlzeiten aufweisen. Gehen Arbeitnehmer auch krank zur Arbeit aus Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren, hat das langfristig gravierende Folgen. Krankenkassen verzeichnen immer mehr Krankschreibungen mit psychischen Diagnosen. Mittlerweile geht jeder 9. Fehltag in Unternehmen auf eine solche Diagnose zurück. Dazu kommen immer häufiger Klagen über Kreuz- und Nackenschmerzen, wenn Mitarbeiter mit einer Situation im Unternehmen unzufrieden sind. Die Erkrankungen fallen in der Krankentagestatistik unter die Rubrik Muskel- und Skeletterkrankungen. Tatsächlich sind sie aber zum Teil auf psychische Ursachen zurückzuführen.
(Quelle: BEK Gesundheitsreport, 2009)

Daraus kann man nur den Schluss ziehen: Gesunde Mitarbeiter – starkes Unternehmen. Eine gute Unternehmenskultur und wertschätzende Führung um das Wohlbefinden der Mitarbeiter im Auge zu behalten bringt Zufriedenheit – und zufriedene Mitarbeiter sind weniger krank. Umfragen ergaben: Im Vergleich zu unzufriedenen Mitarbeitern sind die Fehltage der zufriedenen Mitarbeiter um mindestens 60% geringer.

BGM (Betriebliches Gesundheitsmanagement)

Definition:
Das systematische und nachhaltige Bemühen um die gesundheitsförderliche Gestaltung von Strukturen, Prozessen und Beziehungen.

Richtiges Sitzen am Arbeitsplatz
Gesundheitliche Einschränkungen bedrohen immer auch die Arbeitsfähigkeit – umgekehrt verbessert es die Arbeitsfähigkeit, wenn die Gesundheit gefördert wird. Strukturen, Prozesse und zwischenmenschliche Beziehungen, sowie die Qualität von Führung sind wichtige Aspekte, die auf Gesundheit, Wohlergehen und Effizienz großen Einfluss haben.

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist bei der Mehrheit der kleinen und mittelständischen Unternehmen wohl ein Thema, wird aber selten tatsächlich praktiziert. Aufwand und Kosten werden gescheut. Doch das ist zu kurz gedacht. Eine Investition in die Gesundheit der Mitarbeiter ist die einzige Investition, die eine Wertsteigerung erfährt und ist somit eine

Investition in die Zukunft

  • Erhalten und Verbessern von Motivation, Leistungsbereitschaft und damit Qualität der Arbeit
  • Mobilisieren, Fördern und Entwickeln von Potenzialen
  • Sensibilisieren und Steigern der Eigenverantwortlichkeit
  • Reduzieren von Ausfallzeiten und damit von Kosten
  • Verbessern des Firmenimages
  • Gewinn für alle Seiten

Daraus ergibt sich die Herausforderung, für ein motivierendes, gesundes Arbeitsumfeld zu sorgen. Die meisten Menschen verbringen einen großen Teil ihres Lebens am Arbeitsplatz. Die Verantwortung für die eigene Gesundheit beginnt schon hier, nicht erst im privaten Umfeld.

Aber wissen Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genug?

Verhalten sie sich entsprechend?

Achten sie auf gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und verzichten sie auf Rauchen und übermäßigen Alkoholgenuss?

Sorgen sie für regelmäßigen Ausgleich zum Stress und Druck des Arbeitsalltags?

Allein mit Frischobst und ergonomischen Stühlen am Arbeitsplatz kann ein erfolgreiches betriebliches Gesundheitsmanagement nicht gelingen. Ein Gesamtkonzept sollte systematisch auf die Struktur und die Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt sein.

creavita orientiert sich zunächst an den gesetzlich geförderten Inhalten der Primärprävention – Bewegung, Entspannung und Stressabbau, Ernährung, Suchtfrei leben.

Ganzheitliches BGM ist aber immer Prävention und Gesundheitsförderung!
Prävention: Gezielte Vermeidung von Krankheiten bzw. Gesundheitsstörungen durch eine Reduktion von Belastungen und Risiken.
Gesundheitsförderung: Setzt lt. Ottawa-Charta (1986) der WHO vor allem bei der Analyse und Stärkung der Gesundheitsressourcen und -potenziale an. Dies bezieht sich auf den einzelnen Menschen und auf alle gesellschaftlichen Ebenen.

Das creavita-PLUS

versteht sich als ganzheitliches Gesundheitsmanagement und bietet

    1. Information: Wissensvermittlung
    2. Motivation: Verhaltensänderung durch Umdenken 
    3. Aktion: Verhältnis- und Verhaltensprävention
    4. Stabilisation : Nachbetreuung und Anpassen der Maßnahmen
Vorgehen:

Analyse des IST-Zustands:

  • Mitarbeiterbefragung zur Ermittlung von Handlungsbedarf und Veränderungsbereitschaft
  • Wo besteht ein Risiko für die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter?
  • Bei welchen Problemen kann durch gezielte Maßnahmen eine Verbesserung erreicht werden?

Zielsetzung

  • Entwicklung eines ganzheitlichen Gesundheitsmanagements

Maßnahmenplan

  • Verhältnisprävention und Verhaltensprävention am Arbeitsplatz
    (Bewegung, Entspannung/Stressreduktion, Ernährung, Suchtvermeidung)

Durchführung

  • Wissensvermittlung über gesund erhaltende (Arbeits-)faktoren und Sensibilisierung für eine nachhaltig gesündere Lebensführung
  • Vorträge, Workshops und Praxiskurse für ganzheitliche Prävention in allen Arbeits- und Lebensbereichen
  • umfangreiche begleitende Maßnahmen, um die gewonnenen Erkenntnisse aktiv und dauerhaft zu integrieren
  • spezialisierte Angebote im Bereich ganzheitlicher Persönlichkeitsentwicklung
  • individuelles Coaching für persönliches, erfolgreiches gesundheitliches Selbstmanagement

Warum Coaching?
Wenn vom Arbeitnehmer die persönliche Arbeitssituation als frustrierend, überfordernd oder/und belastend empfunden wird, sagt das eine Menge darüber aus, wie mit Krisen umgegangen wird. Anpackend, hoffnungsfroh und suchend nach der Chance, die ja in jeder Krise stecken soll oder eher abwartend, auf andere schauend und resignierend. Werden die Ärmel hoch gekrempelt nach dem Motto ‘jetzt erst recht’ oder ist der Burnout nah durch den wachsenden Druck und die mangelnde Freizeit. Die Angst um den Arbeitsplatz nimmt oftmals sämtliche Energie und Lebensfreude und macht im schlimmsten Fall sogar krank.

Da Arbeit und Leben keine Gegensätze sind, beeinflusst auch der Teil des Lebens, der außerhalb der Arbeit stattfindet, die Arbeitsfähigkeit. Familie, Freunde und soziale Beziehungen spielen eine wichtige Rolle im eigenen Kräftehaushalt.

Als Führungskraft oder Unternehmensleiter kommt noch die Sorge um das Unternehmen und die Mitarbeiter hinzu und die Verantwortung für die Familie und die eigene Altersvorsorge.

Zuversicht und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Stärken sind jetzt wichtiger als je zuvor. Nur dann bleibt der Kopf frei, ist flexibles, selbst bestimmtes Denken und Handeln möglich und können Wege aus der Krise gefunden werden.

Im Vier-Augen-Gespräch sind viele Themen leichter zu besprechen und wirkungsvoller zu klären. Coaching ist hier Hilfe zur Selbsthilfe und zielt immer auf eine Förderung der Selbstwahrnehmung, des Bewusstseins und der Eigenverantwortung. Das heißt blinde Flecken und Betriebsblindheit werden abgebaut, neue Gesichtspunkte werden erkannt und in der Folge ergeben sich auch neue Handlungsmöglichkeiten, die vorher nicht gesehen wurden. Ein Coach liefert keine direkten Lösungsvorschläge, sondert begleitet bei der Lösungsfindung.

Coachingthemen können sein:

  • Berufs- und Lebensplanung
  • Motivation
  • Prioritäten und Zielstrategien
  • Führungs- und Konfliktverhalten
  • Balance von Beruf- und Privatleben
  • Besserer Umgang mit Stress und Krisen
  • Verbesserung der Kommunikation



creavita begleitet Sie auf Ihrem Weg der Veränderung und ist Ihr Ansprechpartner – so oft und so lange, wie Sie es wünschen.

Investition in BGM rechnet sich

Gesundheitsförderung kostet zwar Geld, Gesundheit zahlt sich aber mittel- bis langfristig aus.

  • Unternehmen, die BGM einsetzen, steigern Leistung und Arbeitszufriedenheit, senken Kosten und reduzieren Fehlzeiten. Von gesünderen Arbeitsbedingungen profitieren alle Beteiligten.
    Selbst die Kundenzufriedenheit kann steigen: Bessere Qualität sorgt für weniger Reklamationen.
  • Jeder eingesetzte Euro bringt ein Vielfaches an Nutzen. Aktuelle Studien belegen, dass der ROI (Return on Investment) durch weniger Fehlzeiten und eine höhere Leistungsbereitschaft bei 1:4 bis 1:8 liegt.
  • Der Rückgang von Fehltagen um einen Tag bei 100 Mitarbeitern bedeutet einen Gewinn von fast ½ Jahr Arbeitszeit oder 20.000 €.
  • Steuerbefreiung seit 2009: 500,00 € jährlich pro Arbeitnehmer für Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention, für Ausgaben unternehmensinterner Angebote und als Zuschüsse für extern durchgeführte Maßnahmen.

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